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Bericht aus Australien - klicken Sie hier
Die berühmte Performance Group
"White Cockatoo" tourte wieder in Deutschland. Wir vermitteln
und vertreten diese traditionelle Gruppe, die bemüht ist, die Kultur ihrer
Vorfahren zu erhalten und zu feiern. Ihre Auftritte haben an folgenden Orten stattgefunden:
- 2. Juli um 15 Uhr Open Air Konzert im Rahmen des internationalen Musikfestivals
"Himmel auf Erden" in Wittenberg
- 8. Juli um 20 Uhr "Junges Forum Kunst", Louisenstrasse 80 in 53721 Siegburg.
Imprint Indigenous Kollektion - Utopia / Emily Kollektion
Wir freuen uns sehr, Ihnen erstmalig in Deutschland diese besonderen Schmuckstücke
anbieten zu können. Carolyn Douglas hat gemeinsam mit Fred Torres / Dacou Gallery
und Lizenz durch Viscopy Australia eine herausragende Schmuck Kollektion entworfen,
die eine Hommage an große indigene Künstlerinnen aus Australien ist.
In der "Utopia Collection" finden Sie Auszüge von herausragenden
Gemälden von Barbara Weir, der verstorbenen Minnie Pwerle und Gloria Petyarre,
die mittels eines speziellen Photo-Verfahrens auf Edelstahl festgehalten werden.
Die Künstlerinnen sind durch Hautgruppe und Blutlinie eng mit einander verwandt
und sie alle haben in vielerlei Hinsicht mit Ihren Arbeiten für den internationalen
Durchbruch von Aboriginal Art gesorgt, indem sie den Pfad, der traditionellen Symbolik
in Gemälden verließen, die historischer Weise von den Männern in
ihren Arbeiten zum Ausdruck kamen. Die Gemälde der Künstlerinnen erzählen
von wichtigen Dreamings der Frauen wie z.B. Buschnahrung (Yams, melons, bush seeds,
grasses) und den dazugehörigen Zeremonien.
In der Emily Collection wird die Legende Emily Kame Kngwarreye gefeiert. Es ist
die wohl bedeutendste indigene Künstlerin Australiens. Erst kürzlich wurde
eine Retrospektive Ihrer Arbeiten in National Art Center in Japan eröffnet.
Sehen Sie dazu bitte auch hier ein Video über diese grandiose Soloausstellung
Sie können den Schmuck als Set oder einzeln bestellen. Er besteht aus einem
Halsreif mit Anhänger und/oder Ohrringen (nickelfrei). Es ist nicht nur ein
kulturelles Erinnerungsstück sondern es ist ebenso authentisch und von einer
tieferen Bedeutung geprägt.
Hier ein erster Eindruck von Schmuckstücken, die die großartige Künstlerin
Minnie Pwerle feiern:
Die Künstler und die Familien der verstorbenen Künstler sind durch Zahlung
von Royalties an den Erlösen beteiligt.
Aboriginal Art Ausstellung "Remembering Forward"
Im
Museum Ludwig in Köln findet die bahnbrechende Ausstellung "Remembering
Forward" (20.11.2010 - 20.03.2011) statt.
Symposium "Exhibiting Aboriginal Art"
Im Rahmen der Aboriginal Art Aussstellung "Remembering Forward" hatten der Direktor
des Museum Ludwigs Professor Kaspar König und die Kuratoren Emily Joyce Evans ,
M.A., Falk Wolf, M.A.und PD Dr.Claus Volkenandt zum internationalen Symposium "Exhibiting
Aboriginal Art" ins Museum Ludwig eingeladen. Drei Tage lang stellten namhafte Wissenschaftler
ihre Forschungsergebnisse dem interessierten Publikum vor. Die regen Diskussionen
haben auch uns neue Einsichten ermöglicht und wir fanden besonders die Präsentation
und Beiträge von Franchesca Cubillo (Senior Curator, Aboriginal and Torres Strait
Islander Art, National Gallery Australia) sehr beeindruckend.
Zu den internationalen Rednern gehörten u. a.:
- Howard Morphy (Director, Research School of Humanities and the Arts, Australian
National University)
- Fred Myers (Silver Professor of Anthropolpgy, New York)
- Sally Butler (Senior Lecturer in Art History, University of Queensland)
- Wilfried van Damme (Institute for Cultural Disciplines, Leiden University)
- Margo Neale (Principal Advisor to the Director and Senior Curator, National Museum
of Australia)
- Claus Kaufmann (Honorary Research Associate, Sainsbury Research Unit, University
of East Anglia, Norwich)
- Terry Smith (Andrew W. Mellon Professor of Contemporary Art History nd Theory, University
of Pittsburgh)
- Chrischona Schmidt (PHD candidate, Australian National University)
- Jean-Hubert Martin (freelance curator)
ABORIGINAL ART AUSSTELLUNG "DESERT STARS"
07.02.2011 - 06.03.2011
Unter Sachsenhausen 10 - 26, 50667 Köln,
Öffnungszeiten: Mo-Do 08:00 bis 17:00 Uhr, Fr 08:00 bis 16:00 Uhr
"Desert Stars"- Stars der Wüste - haben wir diese Ausstellung genannt,
die vom 7. Februar bis 6. März in der IHK Köln von der Industrie- und
Handelskammer zu Köln und von der Aboriginal Galerie Brit's Art & Promotion
präsentiert wird.
Dr. Ulrich S. Soénius (IHK Köln)
und Brit Susann Hanstein
Desert Stars deshalb, weil wir Ihnen die Glanzlichter der Aborginal Art Welt vorstellen,
Künstler wie Dorothy Napangardi,
Ronnie Tjampitjinpa,
Gloria Petyarre, Barbara Weir,
Walala Tjapaltjarri und viele
mehr. Namen, die in privaten und staatlichen Sammlungen in der ganzen Welt zu finden
sind.
Die Kunst der indigenen Australier, wirkt ungemein zeitgenössisch und abstrakt
auf uns, dabei basiert sie auf Jahrtausend altem kulturellem Wissen, sie ist ein
Spiegel dieser spirituellen Verbundenheit der indigenen Bewohner mit ihrem Land
und ihrer Kultur. Betrachtet man die Kunstwerke, sieht man nicht nur faszinierende,
abstrakt anmutende Strukturen mit oft ungewöhnlichen Farbkompositionen, sondern
ahnt, dass die Bilder mehr aussagen, als es auf den ersten Blick scheint. So wie
jeder Stern individuell ist, so strahlen die Gemälde dieser besonderen Stars
in der Ausstellung. Sie haben Erfolgsgeschichte geschrieben und lenken die Aufmerksamkeit
auf die wohl spannendste Kunstbewegung, die aus Australien hervor geht. Wir freuen
uns Ihnen in dieser Ausstellung "Desert Stars" exklusive Gemälde
der australischen "Aboriginal Art" Welt vorstellen zu können. Sie
sind herzlich eingeladen, die "Aboriginal Art" näher kennenzulernen
und die Faszination dieser Stars auf sich wirken zu lassen.
Die Vernissage wurde am 4. Februar um 17:00 von Herrn Dr. Ulrich S. Soénius eröffnet.
Nähere Informationen finden Sie hier
Neues Design für Nintendo Wii
Die Firma Nintendo hat vier australische Künstlerinnen beauftragt, die Wii als Sondereditionen
zu designen. Gloria Petyarre,
Barbara Weir, Emily Pwerle und ihre Schwester Gayla Pwerle haben nach Auskunft
des Unternehmens die Gestaltung der Wiis übernommen, die über Ebay zu erstehen sind.
Legendäre Maktinti Napanangka verstorben
Betroffen müssen wir mitteilen, dass die Aboriginal Art Welt eine führende Visionärin
verloren hat. Makinti Napanangka war über 80 Jahre alt und hatte erst mit über 70
Jahren mit dem Malen begonnen. Dennoch wurde sie eine der am meisten beachtesten
Frauen in der indigenen Kunstwelt. Ihre Werke erzielten Preise bis zu 72.000€.
Napanangka gehörte zu den Pintupi und sie war die Vorfront in einer Welle von weiblichen
Künstlerinnen, die Mitte der 90er Jahre in der Western Desert Art Bewegung vordrangen.
Diese zierliche Person war eine starke Persönlichkeit, die vor Energie strotzte.
Genauso waren ihre Gemälde, die oft das Thema von der Reise zweier Frauen thematisierten.
Die Senior-Kuratorin der Aboriginal and Torres Strait Islander Art von der Art Gallery
NSW fasste es zusammen: "Dies ist ein unermesslicher Verlust für die Australische
Kunst und ich denke, dass sie den gleichen legendären Status wie Emily Kngwarreye
erreichen wird. Sie hat es verdient."
Lockhard River Gang
Arbeiten der Lockhart River Art Gang können Sie im Rahmen unseres Sales zu
besonders attraktiven Preisen erwerben. Wir werden in diesem Jahr neue Arbeiten
aus Lockhart River für Sie auswählen und haben in Abstimmung mit dem Kunstzentrum Lockhart River
die Preise für die in unserem Bestand befindlichen Gemälden bedeutend
gesenkt.
Gewinnen Sie hier einen Eindruck von Lockhart River, Cape York, Queensland
Außerdem stellen wir Ihnen Arbeiten aus der Ausstellungsreihe "Lowanna"
vom NAIDOC Artist of the year - Wayne Quilliam vor.
Der Künstler Wayne
Quilliam genießt in Australien und auf internationaler Ebene höchste
Anerkennung und es ist uns eine besondere Ehre diesen Künstler in Deutschland
vertreten zu dürfen. Auch in Berlin werden Arbeiten von Wayne Quilliam durch
unsere Vermittlung im Art Center Berlin gezeigt.

In Adelaide werden Wayne's neue Arbeiten aus der "Lowanna" Serie gerade
im Tandanya National Aboriginal Cultural Institute ausgestellt
Kunst der Aborigines – Erdkunde in Farben
Emily Kame Kngwarreye Gemälde ist in der Ausstellung "Remembering
Forward" in Köln zu sehen
Zwischen Vergangenheit und Zukunft: Kunst australischer
Aborigines - von Jürgen Schön -
Großartige Aboriginal Art Ausstellung "Desert Country" wurde in der Art Gallery of South Australia, Adelaide eröffnet
Interessantes Video, dass Ihnen einen kleinen Einblick über Konflikte und Probleme der Ureinwohner geben
wird, die sich bei Konfrontation des "bush laws" versus "Australian
law" ergeben
"Schön ist nicht gleich schön - ein Blick auf die Kunst der Aborigines "- geschrieben
von Christina Henneke
Aboriginal Art in the Northern Territory - Video
"Mythologie der Aborigines" - Spiegel Wissen
Ausführungen zum Thema Copyright /Aboriginal Art
"Aus
einer anderen Welt "- Artikel erschienen in der Süddeutschen Zeitung
"Gesänge der Aborigines erforscht "- Artikel
der Hannoverschen Allgemeinen
Durchbruch für Australiens indigene Künstler - Auf dem
sekundären Markt hat jetzt jeder Künstler das Recht auf 5 % des verkauften
Werkes durch die neue Regelung der Resale Royalty
Artists to get 5% royalty for resold work - ein Artikel von Sarah Smiles, Lindsy
Murdoch und Ashley Crawford in der Age
vom 4. Oktober 2008. Lesen Sie mehr....
"Papunya Painting - Out of the Australian Desert "wurde
am 9.06.2010 im Nationalmuseum in Beijing in China eröffnet. Nähere Details
zu den Arbeiten finden Sie hier:
Es ist wieder so weit: der 27. Telstra Art Award nähert sich, die Finalisten für den Telstra Art Award sind bekannt.
Hier können Sie - auch wenn Sie am anderen Ende der Welt sind - alle Neuigkeiten,
Vorbereitungen etc. für den Telstra Art Award,
live bei Twitter verfolgen.
Ganz besonders möchten wir auch auf die Aboriginal Art Ausstellung " Kunst kann Leben verändern" hinweisen. Alle Einnahmen
der diesjährigen "Shalom Gamarada Ngiyana Yana 2010" Ausstellung
fliessen in das Stipendiumprogramm für indigene Australier, die Medizin oder
Gesundheitswesen am Shalom Institut der Universität New South Wales studieren.
Die Ausstellung umfasst mehr als 120 Arbeiten von hochrangigen Künstlern aus
unterschiedlichsten Regionen Australiens und hat einen Wert von über 1 Mio
AUD. Wir wünschen dieser Ausstellung viel Erfolg!
Signifikante Sammlung von über 3000 Höhlenmalereien in Djulirri gefunden.
Louvre on the Rocks: Cache of Aboriginal Art Revealed
Land of riches given over to Kakadu - The Age - Lindsay Murdoch,
Kakadu
May 29, 2010
Jeffrey Lee, der einzige Hüter des Landes, dass als Koongarra bekannt ist,
hat dafür gesorgt, dass dieses Land ein Teil des Kakadu Nationalparks wird,
in dem er es sein Land dem Staat angeboten. Er wäre ein sehr reicher Mann geworden,
wenn er dem Energieriesen Areva die Rechte zum Uranabbau eingeräumt hätte.
Er hat sich aber gegen einen Abbau von Uran auf diesem Land entschieden und somit
wird sein Land im Schutzes des Kakadu Nationalparks verbleiben.
'Tough
Love' in the Outback - Australia's Push to Help Aborigines Is Upending Tribal
Customs -- And Giving Women an Unlikely Boost
Geoffrey Gurrumul Yunupingu
der international gefeierte Musiker aus Arnhemland, der es mit seinem
Album in den Deutschen Charts auf Platz 9 geschafft hat wird im Oktober 2009 in
Deutschland Konzerte geben. Termine und Auftrittsorte finden Sie hier auf seiner Homepage
Wayne Quilliam (sehen Sie in unserer Sektion
Fotografie) wurde zum NAIDOC
( National Aborigines and Islanders Day Observance Committee) Aborigines
Künstler des Jahres 2009 auserwählt. Lesen hierzu mehr ....... Erst 2008 gewann er den Preis
"Human Rights Award for Print media" in Partnerschaft mit Koori Mail.
Seine Ausstellung "Sorry" die im Parliament House in Canberra gezeigt
wurde fand Beachtung in ganz Australien und war wegbahnend für seine jetzige
Auszeichnung.
Walangari Karntawarra wird als einer der besten zeitgenössischen
Künstler Australiens in der Sektion TOP HONOURS in der Vogue Living Ausgabe
September/Oktober 2009 gewürdigt. Zum 11. Kongress der AIC International Colour Association
wird Walangari als Ehrengast und Redner eingeladen. Seine nächste Solo-Ausstellung
" Colours of the Rainbow Serpents" findet in der Soho Gallery in Sydney
statt.
Hier ein kleiner Einblick......
Unser Künstlerin Katharina Rapp hat jetzt einen Art Onlineshop,
schauen Sie einmal vorbei......
Lisa Michl, Rosella Namok, Samatha Hobson, Michael Boiyool Anning (sehen Sie hierzu
das Video)und
viele andere unserer Künstler aus Queensland haben ihre Arbeiten auf der Cairns
Indigenous Kunst Messe (CIAF Cairns
Indigenous Art Fair) gezeigt. Die Messe, die erstmalig stattfand, war ein
voller Erfolg, sie zeigte das unglaubliche Potential der
indigenen Künstler aus Queensland.
Aboriginal Art zieht in die Modewelt ein. Lesen Sie hier den Artikel
"From Dreamtime to the big time - Aboriginal artists on
the rise" aus der Sydney Morning Herald
Der Preisträger des 26. Telstra Art Award ist Danie Mellor aus Canberra. Sehen Sie sich die Ausstellung
des Telstra NATSIAA online an:
Autorin und Aborigines Künstlerin Dr. Donna Leslie veröffentlicht ihr neues Buch - Aboriginal
Art - Creativity and Assimilation - Absolut empfehlenswert!!!
Icons of the Desert" - eine Ausstellung, die frühe Aboriginal
Art Gemälden aus Papunya zeigt, wird hat am 1. September 2009
begonnen und wird bis Dezember 2009 in New York zu sehen sein. Lesen Sie mehr....
Die Ausstellung Culture Warriors ist nach Ausstellung in der National
Galerie von Australien (NGA) mittlerweile in Washington angekommen und war im Katzen
Art Center vom 8. September 2009 bis 6. Dezember 2009 zu sehen sein.
Vernon Ah Kee, Ken Yonetani, Claire Healy und Sean Cordeiro repräsentieren
Australien anlässlich der 53. Internationalen Biennale in Venedig.
Das weltberühmte
Bangarra Dance Theatre war zu Gast bei dem Movimentos Festival
in Wolfsburg. Hier der Artikel "Wir
beschwören die Sterne" der ZEIT
Sehen Sie sich das Video " Postcards from Pormpurraww"
(Cape York) an, ein gutes Beispiel um Anstrengungen zum Erhalt der Kultur der Ureinwohner...sehen Sie hier
Neuigkeiten vom 25th Telstra National Aboriginal & Torres Strait Islander
Art Awards (NATSIAA) in Darwin,
Museum and Art Galleries of the Northern Territory, Ausstellungszeitraum: 15 August
- Sunday 26 October 2008
lesen Sie mehr über die Gewinner des diesjährigen Telstra Art Award
und besuchen Sie Ausstellung
online hier
Makinti Napanangka wins $40k indigenous art award - by Suzanna
Clarke - Courier Mail
Die Künstlerin Makinti Napanangka gewinnt den mit 40.000 Dollar dotierten Tesltra
National Aboriginal and Torres Strait Art Award.
Lesen Sie mehr.....
The homelands' ancient ties -ein Artikel von Lindsay Murdoch, erschienen
in der Age vom 27-09-2008
In diesem Artikel wird über die Folgen der Intervention des Staates für
kleine Gemeinden - hier Gurrumuru in Arnhemland - berichtet. Lesen Sie mehr...
Northern wildnerness declared a protected zone
Quelle : ABC News - By Environment reporter Sarah Clarke
Posted Wed Jun 4, 2008 7:49am AEST
Updated Wed Jun 4, 2008 7:22pm AEST
The management of 200,000 hectares on Cape York Peninsula will be taken over by
the Indigenous communites as a national reserve. The federal and Queensland Governments
will today declare the land on the peninsula as an "Indigenous protected zone".
The land will now be controlled and managed by the local Aboriginal community. The
area of wetlands, rainforests and wild rivers between Weipa, Cohen and the Lockhart
River is described by environmentalists as one of the "last wild places left
on earth". It is home to wetlands 12 times the size of Kakadu's, and holds
a fifth of Australia's tropical rainforests. Threatened and endangered species found
there include wenlock frog, the spotted cuscus and the green tree python. Traditional
owner David Claudie, who lives in an area he calls the home of the frilly lizard,
says his family and members of 22 clan estates will manage the land and do their
best to conserve a large number of threatened and endangered species. "It has
to have its own people there to manage it, that way it can be sustainable for everybody
outside of it," he said. "Very exciting because on our homelands, with
all this stuff here, each people, each Indigenous mob whether young or old will
have their autonomy inside the homeland." The area will be part of the national
reserves system. The traditional owners aim to make this the first of a number of
protected areas on Cape York. Ownership of this country was officially handed back
to the Indigenous people in 1999 but until now it has been managed by Government.
Federal environment Minister Peter Garrett says letting traditional owners manage
it under the national reserves system is a crucial step for conservation. "This
Indigenous protected area program has been one of the best ways in which we can
ensure that Australia's absolutely precious biodiversity is protected, but at the
same time that Indigenous communities whose country it happens on have the opportunity
to build livelihood at the same time," he said. Given the sheer size of this
area and its unique wild flora and fauna, the local Aboriginal community knows it
has a big job on its hands. It will employ fire rangers to limit the risks and fence
off areas to keep out unwanted species and pests.
A new project to safeguard the future of Aboriginal rock art and contemporary sites
along the Canning Stock Route is bringing together Indigenous Australians, researchers
and government agencies. The Canning Stock Route in Western Australia might well
be the longest art space on the planet. Its arid plains and gullies are a world
away from the genteel vaults of the Louvre. Yet the 1700km track that meanders from
Halls Creek to Wiluna is dotted with thousands of Aboriginal rock paintings and
engravings, possibly dating back tens of thousands of years. This is a rich cultural
and spiritual record created in increments by generations of Western Desert peoples.
Next to it, the output of Europe’s grand masters can seem as freshly daubed
as graffiti at a railway station. Quelle: Australian National University - Read more
Auszug aus dem Bericht vom 28.07.2008:
The ABC's Four Corners program has found artists are working and living in fenced-off
blocks of land around Alice Springs where they have no guaranteed entry or exit.
Sarah Brown, a health worker in Alice Springs, says dialysis patients will often
miss appointments because they are locked inside the bush blocks.
Ms Brown says "carpet-bagging" or the unregulated art trade is prolific
in central Australia.
"That's the reality of the situation. I'm sure they'll say it's for safety
and security or whatever but the reality is that people can't get in and out, people
are in there to paint," she said.
"It's a battery farm for Western Desert painters."
Quelle:
ABC News, Australien
Australian Aboriginal Women Painters in a groundbraking exhibition in New York
Das National Museum für Frauen in der Kunst in New York zeigt erstmalig in
den Vereinigten Staaten eine Sammlung von 70 Arbeiten von herausragenden Aboriginal
Art Künstlerinnen.
Nachfolgend einen Auszug aus dem Originalrtikel des Museums über die Historie
der Frauen in der Aboriginal Art Welt:
"Dreaming Their Way: Australian Aboriginal Women Painters is a groundbreaking
exhibition of art by indigenous women of Australia. The first-ever of its kind in
the U.S., the exhibition presents over seventy works of art, from intensely colorful
canvases to intricate bark paintings, all demonstrating women’s bold and often
experimental representations of their heritage."
"Initially, painting with acrylics was an exclusively male occupation, with
women mostly producing utilitarian objects and filling in backgrounds on paintings
by male relatives. Since the 1980s, however, women painters have started creating
their own work and during the last decade have received greater attention than their
male counterparts. Often supporting their families and communities through art sales,
they have become major figures in Australia’s contemporary art scene, as well
as on the global art market. In 2005, the winners in all five categories of the
Telstra National Aboriginal and Torres Strait Islander Art Awards (NATSIAA)—the
most prestigious Aboriginal art award—were women. This marked the first time
in the twenty-two-year history of the awards that the entire field of winners comprised
one gender. At the 1997 Venice Biennale, the three artists chosen to represent Australia
were all Aboriginal women.
Through their art, Aboriginal women express their relationships to their country,
their understandings of the world and how it came into being, and their responsibilities
for maintaining and reproducing their culture. There exist many varied styles that
reflect cultural diversity, historical processes, and personal visions.
What distinguishes Australian Aboriginal art from other contemporary work is its
basis in ancient tradition and the artists’ relationship to the land. In their
depiction of Dreamings, artists are stating their position in the world using a
prescribed repertoire of imagery. Within these well-defined regulations, women artists
have proved to be extremely resourceful and imaginative in creating new ways to
represent ancient stories." *
*. Quelle. For more news read the full article:
The National Museum of Women in the Arts
„Sandbeach Country“
- zeitgenössische indigene Kunst der Lockhart River Art Gang,
Australien -
Mit dem gleichen Enthusiasmus, die der Formierung der Lockhart River Art Gang zugrunde
liegt, möchte Brit’s Art & Promotion die Kunst dieser jungen indigenen
Künstler des Cape York aus Australien in Köln vorstellen.
Ausstellende Künstler sind: Rosella Namok, Fiona Omeenyo, Samantha Hobson,
Adrian King, Evelyn Sandy, Silas Hobson, Minnie Pascoe, Joanne Butcher, Sammy Clermont,
Leroy Platt, Moira Macumboy, Denise Fruit.
Die Kunst der Lockhart River Artgang ist nicht nur brilliant und spektakulär,
sie hat auch eine ebensolche Geschichte.

Silas Hobson – „Looking Back“ (950 mm x 1350 mm)
In den frühen neunziger Jahren wurde – da es keine weiterführende
Schule in Lockhart River gab – ein Bildungsangebot in Form von Kunstkursen
für die Jugend in Lockhart River eingerichtet, das natürlich auch im späteren
Bereich neue berufliche Perspektiven eröffnen sollte. Aus dieser Initiative
erwuchs die Lockhart River Art Gang und auch das Lockhart River Kunstzentrum,
das 1997 offiziell eröffnet wurde.
Innerhalb von 10 Jahren hat die Kunst der Lockhart River Art Gang die Weltbühne
erreicht, Gemälde der bekanntesten Künstler der Lockhart River Art Gang,
wie Rosella Namok, Samantha Hobson, Fiona Omeenyo, Adrian King, Silas Hobson und
Evelyn Sandy sind heute in nationalen und internationalen Sammlungen vertreten.
Die Nationalgalerie Australiens, aber auch die staatlichen Galerien Australiens
sowie öffentliche, private und vor allen Dingen auch internationale Sammlungen
haben Werke der Lockhart River Art Gang erworben.
Es ist Brit’s Art & Promotion eine große Ehre und Freude, dank der
Zusammenarbeit mit dem Lockhart River Art Centre, die Kunst der Lockhart River Art
Gang erstmalig in Köln vorstellen zu dürfen.
Lockhart River liegt an der Ostküste der nördlichen Spitze des Staates
Queensland, ca. 800 km oberhalb von Cairns. Die entlegene Gemeinde erreicht man
hauptsächlich per Flugzeug, denn eine Anreise mit dem Auto kann nur in der
Trockenzeit erfolgen und führt mindestens 10 Stunden von Cairns aus durch unwegsames
Gelände.
In der Gemeinde Lockhart River leben heute ca. 850 Einwohner, die 5 unterschiedlichen
Sprachgruppen angehören. Die Sprachgruppen beziehen sich auf die unterschiedlichen
traditionellen Gebiete, in denen die Ureinwohner gelebt haben vor Beginn der Anglikanischen
Mission in Lockhart River.
Die gemeinsame Identität dieser unterschiedlichen Sprachgruppen wird heute
in der Region Lockhart River durch den Begriff „Sandbeach“ inkorporiert.
Die Menschen bezeichnen sich gemeinsam als „Pama Malkana“, - die
Leute vom Sandstrand.

Rosella Namok – „Sandmarks - Low Tide “ (1180 mm x 1900 mm)
„Sandbeach Country“
Die zeitgenössischen Werke der Lockhart River Artgang beschäftigen sich
mit der Schönheit und dem Charakter der Landschaft rund um Lockhart River,
dem Meer, dem Riff, dem Regenwald und erzählen von der spirituellen Verbindung
der „sandbeach people“ mit dem Land, den Tieren, der Flora und
Fauna.
Ein jedes Kunstwerk stellt den Bezug zur kulturellen Tradition und Identität
her. Andere Gemälde wiederum spiegeln aktuelle Probleme, die aus den schwierigen
Lebensbedingungen der Ureinwohner im Cape York - wie auch im übrigen Australien
- resultieren.
Das internationale Furore der beeindruckenden Arbeiten der Lockhart River Art Gang
wurde auch durch die Ausstellung „Our Way“ dokumentiert, die in Singapur,
New York und in der Kluge-Ruhe-Sammlung in Virginia von Januar bis März zu
sehen war.
Wir sind immer wieder aufs Neue fasziniert, wenn wir uns nur den Weg der in der
Ausstellung befindlichen Gemälde vorstellen – geschaffen in der Abgelegenheit
von Lockhart River und jetzt in Köln! Es ist eine große Erfüllung
und Bereicherung für uns, die Kreativität dieser jungen Generation von
Künstlern zur Ausstellung bringen zu können.
Wir danken dem Lockhart River Art Centre, der Australischen Botschaft in Berlin
sowie dem Kulturamt der Stadt Köln und Herrn Dr. Soénius von der Industrie-
und Handelskammer Köln durch deren Unterstützung diese Ausstellung erst
möglich wird.