Ausstellungen:
2007
2006
2004
2003
2002
2001
Sammlungen Museums & Art Galleries of the Northern Territory Artbank Australia National Gallery of Australia The Kerry Stokes Collection The Nahum Collection, London
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Elizabeth Nakamarra Marks wurde ca. 1959 als Tochter von Frank Tjupurrula und Mary Napanangka in Papunya geboren. Sie lebte südöstlich von Kintore und wurde, da ihr Vater verstarb, als sie noch klein war, von ihrem Stiefvater Turkey Tolson Tjupurrula und Onkel Johnny Warangkula Tjupurrula erzogen. Sie gehört väterlicherseits zu den Sprachgruppen Pintupi und Luritja und mütterlicherseits zur Sprachgruppe der Walpiri. Elizabeth wurde dem weltbekannten Aboriginal Künstler Old Mick Namarri (1926 – 1998) zur Frau versprochen. 1980 heiratete sie Mick. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor, Angelina, Peter and Farren. 1983 zogen Elizabeth und Mick nach Kintore.Mick hatte dort auf seinem traditionellen Land, dass den Namen „Nyunmanu“ trägt, eine Outstation errichtet.
Elizabeth gehört zum bedeutenden Kunstzentrum Papunya Tula Artists Pty. Ltd., das in Kintore und Kiwirrkura beheimatet ist. Elizabeth wurde von ihrem Ehemann Old Mick Namarrari als Künstlerin geschult; es gab auch andere Menschen, die großen Einfluß auf die künstlerische Arbeit von Elizabeth hatten, wie z. B. die großartigen Künstler Turkey Tolson, Uta Uta und Pinta Pinta, die alle zum Papunya Kunstzentrum gehörten. Die Werke ihres verstorbenen Ehemannes Old Mick Namarari Tjapaltjarri zeichneten sich durch konstante Qualität und Brillianz aus, deshalb wird er als einer der besten Künstler der letzten 30 Jahre geschätzt. Obwohl Elizabeth schon über mehrere Jahre gemalt hat, lag es in der Natur der Sache, dass ihre Arbeiten durch den Erfolg ihres Mannes, nicht die Aufmerksamkeit erhielten, die sie verdienten. Nach dem Tod ihres Mannes begann Elizabeth als professionelle Künstlerin zu arbeiten, natürlich auch, da sie nunmehr ihre eigenen 3 Kinder selbst zu ernähren hatte. Wenn man so – wie Elizabeth – umgeben von großartigen Künstlern und deren Schulung – aufwächst, ist es nicht weiter verwunderlich, dass ihre Arbeiten Ausdruck dessen sind. Elizabeth fand als Künstlerin immer größere Bedeutung und ihre herausragenden Werke finden die Anerkennung von nationalen und internationalen Sammlern und Galerien. In der Zeitschrift „Australian Art Collector“ wurde sie in der Januar Ausgabe als „Australia’s most collectable“ benannt. In ihren Gemälden stellt Elizabeth das Tingari Dreaming dar. Die Geschichten des Tingari Zyklus beschäftigen sich mit Frauen aus der Ahnenzeit, die das Land durchstreiften, um Zeremonien auszuführen, die das Land zum Leben brachten. In Elizabeth’s Werken finden wir eine starke Linienführung, die durch eine begrenzte Anzahl der Farben unterstützt wird. Die geraden Linien und manchmal auch lang gezogenen Kurven auf monotonem Hintergrund nehmen unsere Augen in den Bann.
Galerie
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Dokumentation
http://www.batchelor.edu.au/callwebsite/studentspages/call_students_elizmarks.html
http://www.abc.net.au/central/stories/1209747.htm
Aboriginal Artists dictionary of biographies by Janusz B. Kreczmanski and Margo Birnber